blog5Jeder macht Fehler, besonders am Anfang. Sie zu vermeiden spart Zeit, Kraft und Ressourcen, deshalb sollte man sich vor dem Start damit auseinandersetzen.

  1. Unklare Ziele

Wer nicht genau weiß, weshalb er eigentlich bloggt, verliert im Lauf der Zeit häufig die eigene Motivation. Außerdem – und das ist mindestens ebenso wichtig – bestimmen die Ziele auch das Aussehen des Blogs. Wer etwas verkaufen will, entscheidet sich eher für ein Produkt-Blog, wer Kunden binden will, für ein Service-Blog. Häufig hat man mehrere Ziele. Hier sollte man sich auf maximal drei beschränken: Weniger ist mehr.

  1. Unregelmäßiges Posten von Beiträgen

Wenn sich Ihre Nutzer nicht darauf verlassen können, dass sie an bestimmten Tagen etwas Neues im Blog entdecken werden, kommen sie oft nicht wieder. So etwas kann sich allenfalls ein Gelegenheitsblogger leisten. Wer Marketing betreiben oder seine Firma bekannt machen will, muss für den Nutzer verlässlich sein. Ein fester Posting-Rhythmus ist daher das A und O. Gut bewährt haben sich die Wochentage Montag, Mittwoch und Freitag. Können Sie alle drei bedienen, umso besser.

  1. Planloses Posten

Wer kennt das nicht: Man wusste noch am Vortag, was man schreiben wollte, aber es fällt einem einfach nicht ein. Also schreibt man irgend etwas. Ein Redaktionsplan schafft Abhilfe. Nicht nur steht in ihm das Thema, er enthält auch die notwendigen Schritte, die zu neuen Themen führen, etwa die Beobachtung von Kommentaren der Nutzer. Das schließt Spontaneität nicht aus.

  1. Zu viel Eigenwerbung

Kaum etwas nervt so manchen Nutzer mehr als exzessive Werbung für die eigenen Produkte und Beiträge. Das Gegenteil ist aber auch nicht hilfreich. Ab und zu sollte man schon in den sozialen Medien oder per e-Mail auf sich aufmerksam machen. Gut fährt man mit der 80-20-Regel: 80% fremde Inhalte, 20% eigene. Das nennt man Content Curation, das Kuratieren von Inhalten. Dabei wählt man die besten Beiträge aus unterschiedlichen Online-Quellen aus und leitet diese an seine Nutzer und an die Freunde oder Follower weiter, die man in sozialen Netzwerken, etwa auf Facebook oder Twitter, hat. Natürlich sollten die Fremdbeiträge zum eigenen Umfeld passen.

  1. Unübersichtlichkeit

Viele Blogs und Websites wirken überladen und unübersichtlich. Wenn dann noch eine zu kleine Schrift mit Serifen gewählt wird, strengt das die Augen zusätzlich an. Also: die Sidebar schlank halten, nicht zu viele Farben verwenden und übersichtlich strukturierte, leserliche Beiträge einstellen, die auch auf Rechtschreibung und Grammatik geprüft sind. Zu viele Typos suggerieren, dass der Schreiber sich nicht genügend um die Texte – und vielleicht die Kunden? – kümmert.