blog8Schon bei der Planung eines Blogs sollte man sich um das Hosting kümmern. Wie kommt der Blog ins World Wide Web? Will man ihn selber hosten und dafür ein Webhosting-Paket buchen, oder will man sich auf einen Gratisdienst verlassen? Hier kommt es sehr darauf an, wie man sich präsentieren will und wie bewandert man in der Technik des Internets ist.

Gratis-Hosting

Dieser Weg ist für Anfänger und Leute mit wenig Zeit und Geld eine geeignete Lösung. Man muss sich kaum um etwas kümmern. Mit ein paar Mausklicks ist der Blog online und auch das Design kann aus den Angeboten des Hostingdienstes ausgewählt und den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Man benötigt also keine Programmierkenntnisse oder teure Software. Das liefert alles der Dienst. Ebenfalls im Service inbegriffen ist die Technik. So erfolgen Updates in der Regel automatisch. Der Haken an der Sache: der Blog läuft unter dem Namen des Dienstes. Jeder Nutzer sieht, dass man keine eigene Domain, sondern nur eine Subdomain hat. Für einen Firmenauftritt ist das meist nicht die beste Lösung, im privaten Bereich stört das hingegen weniger oder gar nicht. Was man ebenfalls bedenken sollte: der Hosting-Dienst stellt nur wenige Layouts, Funktionen und Plugins zur Verfügung. Dazu kommt, dass man vom Bloghoster abhängig und an dessen Regelwerk gebunden ist. So kann es geschehen, dass man Einschränkungen in puncto Werbung hinnehmen und zum Beispiel auf Bannerwerbung verzichten muss. Schließlich braucht der Hoster ja selber Platz für Werbung, die er oft ungefragt auf dem Blog einblendet. Auch kann der Dienst in die Inhalte des Blogs eingreifen. Das größte Risiko ist aber, dass der Dienst eingestellt wird und der Blog im Netz nicht mehr zu finden ist. Darum sollte man bei der Wahl des Dienstes darauf achten, ob man die Datenbank des Blogs, die ja auch den gesamten Content enthält, über ein Backup sichern kann. Bekannte kostenlose Bloghoster sind:

blog9• wordpress.com
• blogger.de
• blog-service.de
• blogmonster.de
• bloggospace.de
• deluxeblog.de
• typepad.com

Webhosting-Pakete

Wer sein Blog selber hosten will, greift zu einem Webhosting-Paket. Hier erwirbt man Speicherplatz auf einem Server und eine oder mehrere eigene Domains. Damit hat der Blog einen festen Platz und kann natürlich auch gesichert werden. Auch läuft er unter einem eigenen Namen, ist also keine Subdomain eines anderen, was dem Blog von Anfang an einen professionellen Anstrich gibt, zumal man sich auch gleich noch eine e-Mailadresse für den Blog einrichten kann. Positiv wirkt sich auch aus, dass die vom Hoster bereitgehaltenen Layouts und Plugins vielfältiger als beim Gatisdienst und damit oft geeigneter für den Blog sind. Genügt das nicht, lassen sich Extras wie besonders attraktive Themen dazubuchen. Jedoch: Kein Licht ohne Schatten. Man muss sich beispielsweise um die Updates selber kümmern und den Blog auch technisch aktuell halten.

Bekannte Anbieter von Webhosting –Paketen sind:

blog10• One.com
• Strato
• 1&1
• Host Europe
• Alphahosting
• Checkdomain